Cover von Frankenglück

Frankenglück

33 Orte zum Staunen und Verweilen

Autor: Georg Magirius
144 Seiten Seiten. Echter
broschiert, mit vielen, großformatigen Abbildungen. Lektorat: Thomas Häußner. Grafische Gestaltung: Peter Hellmund
ISBN: 978-3-429-03912-7 · Preis: 12 €

Kurzbeschreibung

Ausgerechnet im Zurückgenommenen der fränkischen Landschaft spüre ich eine Euphorie, die nicht aufregt. Stattdessen beruhigt sie mich so sehr beruhigt, dass es schon wieder erregt. Franken regt an.

Georg Magirius

Franken – für Viele eine beglückende Landschaft. Der Band stellt Orte vor, die abseits der großen Straßen liegen und auf stille Weise begeistern: Höhlen, Grotten, Klöster und Gasthöfe, Moore, Säulen, endlos wirkende Alleen, Ruinen, Parks, Berge, Cafés, Kapellen, Skigebiete, Badeseen, Burgen, Weinhäusla und Biergärten. Die Fotos und Texte lassen ein Glück erahnen, das sich unaufgeregt genießen lässt. Sie berühren mit einer eigenen, ungeahnten und ungewöhnlichen spirituellen Kraft. Hinweise zu Einkehrmöglichkeiten und weitere nützliche Tipps machen Lust, die Glücksorte aufzusuchen. 

Achtung! Das Buch ist ausverkauft und gelegentlich noch antiquarisch erhältlich. Wenige neue Exemplare gibt es gegebenenfalls im Raritätenraum Magirius. Anfragen bzw. Bestellung hier. Es gibt aber auch aktuelle spirituelle Wanderbücher, die im Buchhandel erhältlich sind : Frankenliebe (2. Auflage), Stilles Frankfurt und Stilles Franken.

Georg Magirius im Interview

Ich kann auch gut im Wirtshaus beten.

Georg Magirius, interviewt von Dominik Röding, im Mainfranken Magazin Tiepolo

Pressestimmen

„Informativ und detailverliebt.“ – Stefanie Bock, Evangelische Sonntagszeitung 

„Offen, ehrlich … aber nicht immer geradeaus, sondern auch auf verschlungenen Pfaden führt Georg Magirius zu 33 Orten, zu wunderbaren Kleinoden jenseits der großen Straßen.“ – Otto Ziegelmeier, Theology.de

„Dank der kenntnisreichen Schilderungen fühlt man sich beim Lesen wie vor Ort.“ – Thomas Hübner, Borromedien-Rezension

„Franken aus einem anderen Blickwinkel.“ – Fränkische Nachrichten

„Mit esoterischem Mumpitz hat der Autor nichts am Hut. Auch funktionsbeschichtete Kampfwanderer und die allradfahrende Landlustschickeria werden enttäuscht sein. Denn es geht ausschließlich um die Freude am bedächtigen Herumstromern, um eher zufällige und desto genussvollere Streifzüge und Orte, an denen das Wesentliche möglicherweise im Verborgenen blüht.“ – Rudolf Maria Bergmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung 

„Die Konstitutionssäule, heißt es in dem Band, ist der Trajansäule in Rom nachempfunden, zur Erinnerung an die Bayerische Verfassung von 1818 errichtet worden und gilt vielen als Symbol für Freiheit und Demokratie.“ – Die Kitzinger

„Zu den Orten zählt auch der Mainweg bei Retzbach, der weite Blicke durch die wellenartige Landschaft bietet.“ – Volksblatt Würzburg

„Die vielen Tipps laden nicht nur Wanderer, sondern auch Spaziergänger ein, die Orte selber aufzusuchen.“ – Rudi Rack, Der Seligenstädter   

„Ein nachdenklicher Bildband.“  – Klaus Erich, Main-Echo

Das Buch als Inspiration für Wanderungen in der Reihe GangART

Zwei Wege zum Genuss
In der Genusslandschaft Mainfranken lesen

Hund von Pilgern entführt
Durchs Reuenthal im Odenwald Amorbach lesen

Die überragende Kraft des Unsichtbaren
Zur Weikartswiese bei Rechtenbach lesen

Eine der unerforschtesten Gegenden der Welt
Zur Kreuzkapelle im Hochspessart lesen

Leseprobe

Kreuzkapelle bei Frammersbach (Hochspessart)

Tiefe Ruhe mitten auf dem Weg

Die Kapelle war womöglich einmal das, was heute eine Autobahnkirche ist. Platziert ist sie direkt an der einst bedeutenden Handelsroute Nürnberg–Antwerpen, die sich in der ersten deutschen Entfernungskarte von 1690 findet. Auf der Route legten die zweiachsigen Pferdewagen etwa 30 Kilometer täglich zurück. Frammersbacher Fuhrleute allerdings, wird berichtet, kamen schon mal auf fast 100 Kilometer. 

Heute geht es bedeutend geruhsamer zu. Auf dem Fuhrmannsweg verkehren gelegentlich Pferde (ohne Wagen), dazu Wanderer und Radfahrer. Still ist es in der Kapelle, aber auch auf der Waldlichtung davor. Die Schnellstraßennutzer sind anderswo.