Cover von Frankenfreude

Frankenfreude

33 überraschend schöne Orte

Autor: Georg Magirius
140 Seiten. Echter
durchgehend farbig, oft großformatig bebildert; Lektorat: Thomas Häußner, Melanie Zeuß
ISBN: 978-3-429-05842-5 · Preis: 14 €
- erscheint Mai 2023 -

Mit ihrem Bekenntnis zur Zurückgenommenheit wirkt die fränkische Landschaft wie eine ganz eigene Interpetation der Freude: Sie reicht weit über den Moment hinaus.

Georg Magirius

Kurzbeschreibung

Franken – eine Landschaft, die eine besondere Freude spüren lässt. Dabei sind es gar nicht so sehr die bekannten, größeren Städte, die diese Freude hervorrufen, sondern die kleinen, charmanten, manchmal verborgenen Flecken.

Das Buch stellt 33 Orte in Mainfranken vor, die abseits der großen Straßen liegen und auf ihre eigene Weise reizvoll sind: Hangsickerquellen und Wasserfälle, blühende Trockenwiesen und erfrischende Naturschwimmbäder, urwaldähnliche Altmainarme und gepflegte Weinlagen, hochgelegene Ruinen und bezaubernd einfache Gasthäuser, Schachbrettblumen, Himbeerwälder, Weinhäusla, verwinkelte Fachwerkbauten, Pfaffenstege und eine paradiesch gelegene Sitzbank, die so weit in die sanft gewellte fränkische Landschaft blicken lässt, dass die Freude kein Ende findet.

Die Fotos und Texte lassen den Charme und die spirituelle Kraft der Orte erahnen und laden ein, diese selbst aufzusuchen. Alle Orte sind mit Bus oder Bahn erreichbar, Hinweise zu Einkehrmöglichkeiten und weitere nützliche Tipps runden diese Einladung ab.

Leseprobe

Kahlquelle

Der sanfte Weg zum Ursprung

Das Tal, mit dem Franken am Rand des Spessarts seinen Anfang nimmt, vermeidet alles Zackige und Sensationelle. Bislang jedenfalls kam noch niemand auf die Idee, den Kahlgrund als Unesco-Weltkulturerbe vorzuschlagen. Dafür ermöglicht die Landschaft mit ihrem provozierenden Bekenntnis zur Zurückgenommenheit einen sanften Weg zum Ursprung.

Denn wer von Kleinkahl aus das Tal aufwärts bis zu seinem Ende geht, gelangt zu einem sprudelnden Anfang. Dort, wo hinter einer letzten Biegung die bewaldeten Hänge zusammenfinden, erblickt die Kahl das Licht der Welt, die dem Tal seinen Namen gibt.