
Stilles Frankfurt
13 Orte zum Staunen und Verweilen
Die Unaufgeregtheit ist die Basis dieser Stadt.
Georg Magirius
Kurzbeschreibung
Stille finden in Frankfurt, wo Flughafen, Straßen, Schienen und die Sykyline von Geschäftigkeit, Effizienz und dem Streben nach dem Maximalen zeugen? „Stilles Frankfurt“ stellt Orte vor, die Ruhe ausstrahlen. Sie finden sich in der Stadt oder auch am Rand: Sumpfgebiete und endlos wirkende Wiesen, Aussichtstürme und meditativ stimmende Glaskuppeln, originale Fachwerkhäuser und frei laufende Hühner, karge Sanddünen und üppige Bärlauchfelder, Goethes Liebestürmchen und ausgedehnte Streuobsthänge.
Hinter den Orten verbirgt sich eine ungeahnte spirituelle Kraft. Die stimmungsvollen Fotos, Texte und Tipps laden ein, die Orte selber aufzusuchen.
Gangreihe 13/13: Stilles Frankfurt
Das Buch begleitet die „Gangreihe 13/13: Stilles Frankfurt“. Die kurzen Touren erreichen in einem Zeitraum von 13 Jahren 13 Orte, die Ruhe vermitteln. Informationen dazu sind hier. Ansprechpartnerin für die Gangreihe beim Würzburger Echter Verlag ist die gebürtige Frankfurterin Melanie Zeuß.
Stille in Funk und Zeitung
Deutschlandfunk: Stille finden in der Großstadt – Sendung hören
Hessischer Rundfunk: Im Schutz der Stille – Sendung hören
Publik Forum Extra: Abstand zur Welt – Beitrag lesen
Pressestimmen
„Es darf geschmunzelt werden.“ – Gernot Gottwals, Frankfurter Neue Presse
„Georg Magirius zeigt, wie sehr der Mensch solche aus aller Geschäftigkeit entlassenen Orte braucht. Denn hier bestimmt der eigene Schritt, wie lange man da ist und verweilt.“ – Ralf Julke, Leipziger Zeitung
„Georg Magirius hat Seelenoasen entdeckt. Mitten in Frankfurt am Main.“ – Otto Ziegelmeier, Theology.de
„Passend illustriert mit Fotos, die ihrerseits Ruhe ausstrahlen.“ – Martina Jordan, Main Echo
„Unterhaltsame Informationen.“ – Antje Schrupp, EFO-Magazin
„Manchem Ort entlockt Georg Magirius ein Geheimnis.“ – Gießener Allgemeine
„Wohltuend.“ – Bockenheim aktiv

Leseprobe
Vorwort
Wenn Frankfurterinnen und Frankfurter miteinander sprechen, klingt das aufgrund des Dialektes weich. Was andere für nebensächlich halten, wird mit großem Ernst betrachtet. Aber dem, was gewöhnlich als wichtig gilt, verweigert man den Ernst. Dazu zählt man auch sich selbst, sodass das nun gar nicht mehr so Wichtige eine annehmbare Größe findet.
So wandern in immer neuen Schleifen die Gespräche dahin. Still ist es also nicht. Nur schmerzt der Klang nicht. Es ist kein Lärm, sondern beruhigt. Beispiel Apfelweinlokal. Dort gibt es im klassischen Fall keine Musik. Dafür wird mit faszinierendem Gleichmut unablässig an einem ewig wirkenden Gesprächsteppich gewoben. Tritt man dann wieder hinaus, ist man überrascht: Der Kopf dröhnt nicht, sondern fühlt sich wie durchgelüftet an.
Um eine Ruhe dieser Art geht es diesem Buch. In Frankfurt ist fast immer etwas zu hören. Stille im messtechnischen Sinn findet man selten. Dafür werden Orte vorgestellt, wo das Aufgeregte, Scharfe und Schneidende zurücktritt und seine Bedeutung verliert. Überraschende Blicke werden möglich. Und Landschaften öffnen sich, mit denen man nicht gerechnet hat. Das Rechnen und Berechnen darf ruhen. Sanft und stark breitet sich die Gelassenheit aus. Und man ahnt, nein, man ist sich sicher: Die Unaufgeregtheit ist die Basis der Stadt.
