Georg Magirius... und seine Bücher |
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Kurzbeschreibung: Georg Magirius greift das Gefühl vieler Menschen auf, die sich nicht immer ganz zu Hause fühlen. Er deutet dieses Gefühl allerdings nicht als Defizit, sondern als eine große Kraft. Denn die Sehnsucht verweist auf ein Ziel, das erst noch kommt. Bei der Suche nach tiefer Geborgenheit kann die Mosegeschichte helfen, sie ist wie ein Stab, der Halt und eine gute Haltung gibt. Georg Magirius verknüpft die alte Erzählung auf erhellende, berührende und auch witzige Weise mit der Gegenwart. So kann der Leser Schritt für Schritt den Israeliten auf ihrem Weg folgen, sie werfen die Fesseln ab und brechen auf, um ins Gelobte Land zu kommen. Ihr Weg freilich dauert viele Jahre, sie geben dennoch nicht auf. Warum? Weil
die Wanderer
unterwegs bereits paradiesische Geborgenheit spüren: Bei
honigsüßen Brotgenüssen, bei
Wasserfreuden und
Oasengefühlen, geschützt in einer
Hütte oder
wenn Trompeten die Müdigkeit wegblasen. Da streift
sich die Lähmung ab.
Das Buch als Zeitschriftenbeitrag: Georg Magirius
für blick magazin, März 2012
- Beitrag >>> lesen Das Buch als Vortrag: Georg Magirius in Schorndorf,
Stadtkirche am Abend, Januar 2012 - Zum Manuskript
>>> lesen Interview: „Wie vor
einem Kindergeburtstag.“ Georg Magirius im
Interview mit Domradio Köln
Lesungskritiken:
"Georg Magirius ging einem tieferen Sinn als dem des landläufigen Heimatbegriffs auf den Grund, wichtige Essenz des Abends: den Weg in die Geborgenheit zu finden und die innere Heimat als Wurzel des eigenen Ichs zuzulassen." Elisabeth Wagner, Oberhessische Zeitung "Die
Gäste ließen sich das Abendbrot schmecken,
während Georg Magirius von
paradiesischer Geborgenheit erzählte, von dem Gefühl,
ganz bei sich zu
sein." Dennis Düttmann, Langener Zeitung (Bericht mit Foto)
Stimmen
& Rezensionen: "Dieses Buch macht mich zum Manna genießenden Hebräer, einem von der nicht ängstlich zurückschreckenden zaghaften Sorte, zu einem, der immer weitergehen will, sportlich aus Ziel-Sehnsucht. Blickvorgeschmack vom Gelobten Land immer wieder in den mit dem Alltag verknüpften Bibelstellen. Alles wie ein Weiterträumen, wenn man schon wach ist. Von diesen heimatlichen Geborgenheits-Beispielen profitiere ich viel mehr als vom gesamten Papst-Jesus." Gabriele Wohmann "Ein poetisches und persönliches
Buch über die Sehnsucht nach Heimat, die in jeder und jedem
freigelegt werden will." Thomas Wagner, Publik-Forum "Georg Magirius lässt den
Charakter des Außerordentlichen wirksam werden."
Prof. Dr. Gert Hartmann, Deutsches
Pfarrerblatt "Magirius ermutigt zu unkonventionellen
Lebensentwürfen jenseits eines sicheren Sessellebens."
Dr. Antje Schrupp, Evangelisches
Frankfurt "Ein anregendes Buch zur Meditation des
Unterwegsseins, welches das Umsteigen und Aussteigen begleiten kann." "Ein Loblied auf nicht weniger
als 17 Fußballvereine wird angestimmt."
Blickpunkt Mainhausen "Ein literarisches Vergnügen." Otto W. Ziegelmeier, Theology.de "Georg Magirius deutet den heutigen Alltag
nicht nur am heimischen Frühstückstisch neu." Christian
König, Evangelische Sonntags-Zeitung „Mit poetischer Verve bricht Magirius eine Lanze für Träumer und (vermeintliche) Phantasten.“ Ursula Thiele, Amazon.de "Der Autor entdeckt in der
Heimatlosigkeit, die er im Alltag erlebt, immer wieder auch
schon das Aufflammen der Geborgenheit. Und das ist es, was er auch
zeigen will: Der ganze Weg des Menschen ist ein Weg zur Geborgenheit
hin, zur Geborgenheit bei Gott." Pfarrer Dietmar Heeg,
Fernsehbeuftragter der Deutschen Bischofskonferenz Leseprobe: Aus dem Kapitel: Der Stab in der Hand. Ein drittes Bein (...) Der Stab kann wie ein Geländer sein, das einen führt und stützt. Die am Stock gehen, im Rollstuhl sitzen oder sich dazu bekennen, nicht haltlos leben zu wollen, haben oftmals eine zauberhafte Haltung. Offen erzählen sie davon, dass der Boden wacklig werden kann. Sie ahnen eine Festigkeit, die in dem Land gründet, das sie erahnen. Die Lahmen und Verwundeten, die Gebeugten und Gestauchten freuen sich, dass noch etwas kommen kann: Gott reicht seinen Finger, der ihnen einen Weg weist, der nicht immer sicher ist. Wer den Stock ergreift, kennt noch ein Begehren. Wer jeden Stab verweigert, wandert niemals los. Er muss, was ist, zur Heimat erklären, selbst wenn er sich gefangen fühlt. Die freilich Passa feiern, verklären die Haft nicht mehr als Heimat. Dieses Fest gedenkt des Auszuges aus der Sklaverei und wird in Erinnerung an jene Nacht begangen, als der Stab tröstete, weil er vom Kommenden erzählte. (...)
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Georg Magirius
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