Georg Magirius

 

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Martin Luther in der Gemeinde 

Ideen, Materialien, Arbeitsblätter 

Herausgegeben von Gottfried Orth 
96 Seiten mit zahlreichen Abb. und Kopiervorlagen,
DIN A4 kartoniert - mit digitalem Zusatzmaterial

ISBN 978-3-525-58179-7 - EUR 24.99
Vandenhoeck & Ruprecht 2013

... von Georg Magirius 
 

 

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Kurzbeschreibung:

Luther für Kinder, Konfis, Gruppen und Glaubenskurse: Für alle Anfragen, die die Luther-Dekade an Kirchengemeinden herantragen mag, macht dieser Band umfangreiche und praxiserprobte Angebote. Da wird  mittelalterlich gekocht und gespielt, da wird theologisiert, musiziert, erzählt, probiert und inszeniert. Der Band ist theologisch - gemeindenah, also nicht abgehoben, aber existenziell.

Der Band enthält Inhalte wie eine ausformulierte Biografie des Reformators, Ablaufskizzen zum Beispiel für  Gemeindeabende, außerdem Bausteine für Projekte - gebrauchsfertig mit Materiallisten, Anleitungen und Kopiervorlagen. Im digitalen Zusatzmaterial finden sich universal einsetzbare Arbeitsblätter zur Biografie und Theologie Martin Luthers, Bilder und Spielmaterial.

Der Beitrag von Georg Magirius regt zur Diskussion an, was passiert, wenn man die Maske des ewigen Gelingens ablegt.  

Der Herausgeber:

Gottfried Orth ist Professor für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Technischen Universität Braunschweig. Langjährige Tätigkeit in der Erwachsenenbildung. Forschungsschwerpunkte u.a.: Ökumenische Theologie, konziliarer Prozeß für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, Aufbau eines Netzwerkes: "Gewaltfreie Kommunikation und Kirchen" (Arbeitsstitel).  

Leseprobe:

Georg Magirius: "Luther Mut zur Verletzlichkeit"

(...) Wer seine Verletzlichkeit gesteht, wird frei vom Anspruch auf ein wohlgeformtes Leben. Oft merkt man in dem Augenblick, in dem man sich öffnet, wie Nähe entsteht, vorsichtig und oft überraschend klar erkennen sich diejenigen, die nicht für immer die Maske ewigen Gelingens tragen wollen. Der Tod naher Menschen konnte Luther zu Tränen rühren, sein Mut zur Verletzlichkeit war keine Theorie. Als seine kaum acht Monate alte Tochter Elisabeth gestorben war, schrieb er an einen Freund:

"Sie hat mir ein seltsam bekümmertes, beinahe weibliches Herz zurückgelassen, so sehr jammerte mich ihrer."

Als später eben dieser Freund gestorben war, wagte man das Luther in Wittenberg zunächst nicht einmal mitzuteilen, so sehr war man um den Mann mit seinem so oft bekümmerten und mitunter beinahe weiblichen Herzen besorgt. Als ihm die Nachricht schließlich doch eröffnet wurde, weinte er den ganzen Tag lang. Und den vehementen Schmerz über den Tod der Tochter Magdalena konnte ihm, so klagt er, 

"...nicht einmal Christi Tod ... so völlig, wie es sein sollte, ... überwinden."

Warum schämte sich der große Reformator der Tränen nicht? Weil Schwäche für ihn keine Schwäche war, sondern eine Stärke, nämlich das Ende des Wahns, alles können zu müssen.

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Tel. 069-13393796  Handy: 0176-29402322  Mail

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